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Georgi Kurpark (Kerstin Junker)

1. Georgi Kurpark

 

Genießen Sie hier unseren Georgi-Sprudel in der kleinen Wandelhalle und entspannen in unserem liebevoll bepflanzten Kurpark.

 

Die Georgi-Kurhalle (1967 zunächst nur die Wandelhalle, später dann mit Erweiterung der Georgi-Kurhalle, Eröffnung 1976).

Hier befindet sich auch der Quellenraum des Georgi-Sprudels, der bis zur Namensgebung "Quelle bei der Mohrenmühle" genannt wurde.

 

"Alter Marktbrunnen" (TI Bad Brückenau)

2. Alter Marktbrunnen

 

Vor der Halle befindet sich seit 1976 der "Alte Marktbrunnen" von 1867, der bis zum Stadtbrand 1876 auf dem Marktplatz stand und der Wasserversorgung von Anwohnern und Händlern diente.

Georgi Kurhalle (TI Bad Brückenau)

3. Georgi-Kurhalle

 

Die Georgi-Kurhalle (1967 zunächst nur die Wandelhalle, später dann mit Erweiterung der Georgi-Kurhalle, Eröffnung 1976).

Hier befindet sich auch der Quellenraum des Georgi-Sprudels, der bis zur Namensgebung "Quelle bei der Mohrenmühle" genannt wurde.

Kollergang und Mohrenmühle (TI Bad Brückenau)

4. Kollergang Mohrenmühle

 


Der Kollergang (neu renoviert in 2024 vom hiesigen Täsch`r Verein) mit seinen Mühlsteinen erinnert an die früher dort ansässige Papiermühle der Familie Mohr (daher Mohrenmühle genannt), die direkt am Mühlgraben stand und 1930 abbrante. Der steinerne Torbogen der benachbarten Musikschule stammt von der ehemaligen Mohrenmühle, der Rest des Kollergangs entstammt der Stockpapiermühle bei Römershag.
 

In der Mohrenmühle traf sich die Stadtkapelle zum Proben.
<< Die Sage vom Mohrenmühlengeist >>

Das Haus der Musikschule wurde 1927 errichtet und viele Jahre als "Haus des Gastes" genutzt.

 

 

Nepumuk und Sinnbrücke (L. Rinke, TI Bad Brückenau)

5. Sinn-Brücke und Nepomuk

 

Bereits im frühen Mittelalter gab es feste Verbindungswege, auf denen Kaufleute, Heere, Pilger und Ochsenkarren der benachbarten Bauern unterwegs waren. Einer davon führte vom Kloster Fulda über die Sinnau nach Hammelburg und weiter nach Würzburg. 

Der Ortsname Brückenau entstand erst, als die ursprüngliche Furt durch die Sinn später durch eine Brücke ersetzt wurde. Zuerst wohl aus Holz gebaut soll sie jeodch bereits 1122 aus Stein gewesen sein. Die 1250 – 1260 errichtete Stadtbefestigung zeigt uns die Wichtigkeit der Straßenverbindung für die Fuldaer Bischöfe.         Auf der Brücke befindet sich das Bildnis des traditionellen Brückenheiligen Nepomuk (1725 gestiftet von Johann Georgius Wagenfeller).

Sauerbrönnskärnje (historische Aufnahme)

6. Sauerbrönnskärnje 

 

Mit dem Sauerbrönnskärnje wurde dereinst das Wasser aus dem Staatsbad in die Stadt transportiert.

Altes Rathaus (TI Bad Brückenau)

7. Altes Rathaus

 

Das ursprünglich als Kurhaus „13 Linden“ errichteteGebäude diente von 1928-1996 als Rathaus der
Stadt. 

St. Georg - Schutzpatron (L. Rinke, TI Bad Brückenau)

8. Sankt Georg


Im Zuge des Platzumbaus vor dem "Alten Rathaus" 2000 wurde das Kriegerdenkmal von
1911 in den Rathausplatz integriert. Auf der Spitze des Denkmals ist der Stadtpatron
St. Georg zu sehen.
 

In 1400 kam es zu einem Überfall auf die Stadt, den Adelige angezettelt hatten, um die Zahlung von Pfandzinsen von der Stadt einzutreiben. Dazu wurden Soldaten in Weinfässern in die Stadt geschmuggelt. Die Brückenauer Bürger konnten jedoch den hinterlistigen Angriff abwehren, weil ihnen auf ihre Bitten hin der Hl. Georg zu Hilfe kam. Das Ereignis spielte sich am Georgitag (23. April) ab – so wurde St. Georg zum Stadtpatron erkoren (die jährliche Geogiprozession erinnert daran noch heute).

Eine der städtischen Heilquellen wurde so nach dem Stadtpatron benannt.

 
Brunnen - 3 Stelen (L. Rinke, TI Bad Brückenau)

9. Brunnen - 3 Stelen

 

Der Brunnen auf dem Sinnau-Platz nahe den Stadtwerken besteht aus 3 Basaltsäulen, die durch Erkalten und Erstarren von Basalt-Lava entstanden.
 

Mit den 3 Stelen kann man die Sage der "3 Stolzen Frauen" (Dreistelz-Sage) assoziieren. 
Bei einer Wanderung auf den Dreistelzberg (mit Aussichtsturm) ist es möglich, sich die Sage mittels QR-Code via Handy vortragen zu lassen. Eine Hinweistafel befindet sich kurz unterhalb des Gipfels.

Fischerhaus (TI Bad Brückenau)

10. Sinntor/Fischerhaus

 

Die Fachwerkhäuser (Ensemble aus Haus Sinntor Nr. 12/14 und 16) gehen auf die Bauzeit von 1686 zurück.
Zusammen mit dem Wehr an der Sinn wird der Bereich auch "Klein-Venedig" genannt.

 

Auch hier findet man wieder einen Brunnen vor den Häusern.

Märcheninsel (Foto Gerhard)

11. Märcheninsel

 

In unmittelbarer Nähe zum Sinntor befindet sich die Märcheninsel, geschaffen durch die Ehrenbürgerin der Stadt Frau Elisabeth Prause und geht auf die Deutschen und Europäischen Märchenkongresse in Bad Brückenau zurück.

Liebesmühle im Winter (TI Bad Brückenau)

12. Liebesmühle

 

Die letzte erhaltene Papiermühle steht für die 
Tradition der Papierherstellung in und um
Bad Brückenau.
Hier wurde noch bis Anfang 1980 Pappe hergestellt. (Gegründet und erbaut um 1777 war sie eine der am längsten betriebenen Mühlen). Eine Generalsanierung fand von 2000 – 2002 statt. Sie repräsentiert heute die traditionsreiche Mühlengeschichte unserer Stadt.
 

Auf der Rückseite der Liebesmühle sehen Sie eine dekorative Fensterfigur.

 

 

Siebener Quelle mit Pavillon (TI Bad Brückenau)

14. Siebener Quelle

 

Im Jahr 1906 wurde die Quelle auf Initiative von 7 Bürgern der Stadt erbohrt und begründete dadurch auch die Kur in der Kernstadt.

Hier haben Sie die Möglichkeit das Heilwasser der Siebener-Quelle zu verkosten. Angezeigt ist das Trinken des Wassers zur Unterstützung des Bewegungsapparates. Da das Wasser lediglich mit einer Temperatur von 18 Grad Celsius aus dem Boden sprudelt, gehört es noch nicht zu den Thermalquellen. (Mindesttemperatur von 20 Grad C.)

Siebener Park (TI Bad Brückenau)

13. Siebener Park

 

Gerade im Sommer bietet der kleine Park mit seinen großen Bäumen gemütliche und schattige Plätze zum Verweilen.
Die Kinder vertreiben sich die Zeit am Wasserspielplatz und wer eines der beiden Heilquellen testen möchte, findet hier die Siebener Quelle vor.

Im Park sieht man auch den Mühlgraben, der direkt zur Liebesmühle führt und dort das Mühlrad antreibt.

Die 7 Basalt-Stelen erinnern an die Sieben Bürger, die die heutige Quelle bohren ließen.

Mosaik aus dem alten Badehaus (TI Bad Brückenau)

15. Mosaik Altes Badehaus

 

In früherer Zeit befand sich im Siebener Park das erste städtische Badehaus (Eröffnung 1908), in dessen Eingangshalle das Mosaik von Fritz Otto Kaufmann jeden Gast begrüßte.

1956 wurden 11.900 Anwendungen im Badehaus durchgeführt.
 

Erst 1998 wurde das Badehaus abgerissen. Die Letzten Kuranwendungen fanden dort jedoch im Dezember 1982 statt.

Altstadt Ensemble (TI Bad Brückenau)

16. Altstadtensemble

 

Das ehemals geschlossene Ensemble in typischer Rhöner Bauweise mit Holzschindelverkleidung lag vor der alten Stadt und wurde von Gasthöfen und Übernachtungsstätten für durchziehende Fuhrleute geprägt.
Um 1850 wird der "Gasthof zum Stern" als "äußere Herberge" das erste Mal schriftlich erwähnt.
Erst nach dem Stadtbrand von 1876 wird dieser Bereich als Altstadt bezeichnet.
Auch hier findet man wieder einen Brunnen - den sogenannten "Altstadtbrunnen" - gerne wirft man hier ein paar Münzen verbunden mit einem speziellen Wunsch hinein.

Hotel Krone, vormals altes Rathaus (TI Bad Brückenau)

17. Hotel Krone - einstmals Rathaus

 

Das heutige Hotel Krone war vor dem Stadtbrand von 1876 das Rathaus der Stadt.

Marktplatz mit Brunnen (TI Bad Brückenau)

18. Marktplatz mit Brunnen

 

Beim Bau der Fußgängerzone 1996 wurde dieser Brunnen mit dem Titel "im Gespräch" von der Künstlerin Margot Garutti geschaffen.
 

Niedertor (Stadttor) - Bäckerei Löhmer

19. Bäckerei Löhmer - früheres Stadttor

 

Hier befand sich das westliche Stadttor, das nach dem Stadtbrand 1827 abgebrochen wurde.
Die an dem Gebäude angebrachte Tafel erinnert noch daran.

Hotel Post (historische Ansicht)

20. Hotel Post

 

Das Hotel (früher Bayerischer Hof) stammt aus der Zeit als Fuhrleute und reitenden Postboten mehrmals täglich zwischen Bad Brückenau - Bad Kissingen und Bad Brückenau - Jossa unterwegs waren.
Nach der vollständigen Zerstörung durch das Feuer des Stadtbrandes 1876 wurde es komplett wieder aufgebaut.
Hotel und Posthalterei waren auch weiterhin dort untergebracht. In den Sälen fanden zahlreiche Feste statt und diente als Treffpunkt vieler Vereine. Unter anderem wurde am 12. November 1889 hier der "Tätsch`r Verein" gegründet, der sich noch heute für die Belange der Stadt einsetzt.
 

Frankfurter Hof (historische Ansicht)

21. Frankfurter Hof

 

Im späten Mittelalter befand sich an der Stelle des jetzigen Frankfurter Hofes der Richtplatz bzw. Pranger.

Davon zeugt ein Bericht über die Hinrichtung der jungen Kindsmörderin Margarethe Schmitt, genannt "Marle" aus Schondra.

1813 wurde dem damaligen Wirt die Vollkonzession (Recht, Gäste zu beherbergen und zu bewirten) erteilt. 
Nach dem Stadtbrand von 1867 diente der große Saal des Gasthauses als Schulsaal der Volksschule.
1977 wurde der gesamte Komplex abgerissen und als Geschäftshaus neu errichtet. 

 

Das Bild zeigt den Frankfurter Hof im Jahr 1944.

 


 

Mühlrad der Dorne Mühle (TI Bad Brückenau)

22. Dorne Mühle

 

Die ca. 500 Jahre alte Mühle (erste Eigentümer ab 1530 bekannt) wurde 1934 gründlich überholt und umgebaut. Die Tagesleistung bei 500 - 600 Sekundenlitern betrug zu dieser Zeit ungefähr 20 Ztr. (1 Tonne) Mahlgut.
Bis 2007 wurde hier noch regelmäßig Getreide zu Mehl gemahlen.

Stadtmauer an der Märcheninsel (TI BAd Brückenau)

23. Stadtmauer

 

Reste der Stadtmauer sind heute noch am nördlichen Ende des Parkplatzes "Obermang" in der Fuldaer Straße und an der Märcheninsel am Sinntor zu sehen.

 

1294 wurde Brückenau als befestigter Ort genannt. Fürstbischof Heinrich VI. v. Hohenburg erweiterte die Stadtmauer 1337 nach Osten. So entstand das Obertor, Klebertor, Sinntor und das Untertor. Insgesamt hatte die Stadtmauer eine Länge von 930 Metern. Durch den Stadtbrand 1876 wurde ein Großteil der Stadtmauer zerstört. Reste der Stadtmauer wurden zum Wiederaufbau nach dem großen Brand benötigt. So sind leider nur noch kleine Stücke der Befestigung zu sehen. 

Siebenbrückengasse  Historische Ansicht

24. Siebenbrücksgasse

 

Diese Gasse wurde von den Bewohnern auch "Theatergasse" genannt - hier wohnten sehr arme, kinderreiche Familien und bei der Enge ging es oft sehr lebhaft zu, Streitigkeiten waren sicherlich keine Seltenheit.
Die Gasse zeigt am ehesten den Charakter des alten Brückenaus vor dem Stadtbrand. 
Der Name stammt von den sieben Brücken, die ursprünglich über einen Graben zu den Häuschen führten.

Im Eckhaus zur Kissingerstraße wurde Dr. Kaspar Gartenhof (1883 - 1952) - Studienrat und Gymnasiallehrer geboren. Er war das zwölfte von dreizehn Kindern. 


Bild der Siebenbrückengasse um 1956

Hotel zur Mühle (TI Bad Brückenau)

25. Zellhansmühle (jetzt Hotel zur Mühle)

 

Eine von insgesamt ca. 12 Mühlen in Bad Brückenau ist sie heute ein Hotel.

An der Südseite kann man noch heute das Mühlrad und den Mühlgraben sehen.
 

Synagoge (historische Ansicht)

26. Synagoge

 

Eingeweiht im Jahr 1913 wurde das Haus bereits 1938 in der sogenannten Reichsprogromnacht ein Opfer der Flammen.
Neben der Schule bestand außerdem eine Judenschule. Der zuständige Lehrer leitete auch die Gottesdienst und hatte so auch die geistliche Funktion inne.

Zahnwehmännchen

27. Zahnwehmännchen

 

Diese Steinplastik wurde vom Bildhauer Sebastian Putz (1867 - 1937) erstellt und ziert seit Jahrzehnten den Eingang einer Zahnarztpraxis.